HSV – Frankfurt 0:0 – Bundesliga TraditionsDuell endete torlos

:: Vlog  Video Live nach Schlusspfiff Hamburger SV - SG Eintracht Frankfurt 0:0, Sonnabend 19.09.2015, Die HSV Reporter “Der Blanke Hans“ und Stefan mit HSV-Fan Hede (Brake/Unterweser)  aus dem Hamburger Volksparkstadion, NordTribüne, Block 25A::

Über 55.000 Zuschauer sahen heute Nachmittag im VolksparkStadion ein torloses Remis der besseren Art zwischen dem Hamburger SV und der SG Eintracht Frankfurt.

Die Bundesligapartie – HSV vs SGE – verlief äusserst temporeich und war gespickt mit vielen Torraumszenen.

Der HSV übernimmt von Anfang an die Inititiave, doch nach einem Konter mit anschliessendem Eckball hätte die Eintracht aus Frankfurt, in der 6.Spielminute, den HSV fast kalt erwischt. GlücklicherWeise war der rechte Torpfosten besetzt, auf der Torlinie verhinderte Nicolai Müller, per Kopfball, die 1:0 Führung der Frankfurter.

In der 10. Spielminute nun Pech für die Rothosen. HSV-Kapitän Djourou nimmt am 5MeterRaum einen verunglückten Torschuß von Hunt auf und knallt das Leder vehement an die Torlatte.

Der HSV dreht, angekurbelt von Holtby, Ilicevic, Hunt, Müller, weiter auf und beherrscht eindeutig die Partie bis zur 35.Spielminute, dannach kämpft sich die Eintracht wieder zurück in die Partie.

Paukenschlag in der 50. Spielminute.

Nicolai Müller sprintet mit Ball, aus der eigenen Spielhäfte, über die rechte Aussenbahn, schüttelt leichtfüssig sämtliche Frankfurter Verfolger ab, sticht durch zur Grundline schlägt einen genialen Rückpass auf den im 16er lauernden Ivo Ilicevic, der hat das von SGE-Keeper Hradecky verwaiste Tor vor Augen, doch Ilicevic drischt den Ball haushoch über das leere Frankfurter Torgehäuse Richtung Nordtribüne. Das hätte die verdiente 1:0 Führung für den Hamburger SV sein müssen.

Die fantastischen 3 Minuten des Schweigers – HSV-Keeper Jaroslav Drobny hält die Null

58. Spielminute. Nach einer Frankfurter Ecke, Seferovic mit einem gewaltigen Kopfball auf’s Hamburger Torgehäuse, blitzschnell reißt Drobny die Arme hoch und entschärft den Kopfballtorpedo mit einer Faust.

61. Spielminute. SGE Goalgetter Alex Meier prüft, 9-Meter in halbrechter Position, unbedrängt mit einem platzierten VolleyDirektschuß flach in die rechte Torecke, den HSV-Keeper. Drobny, auf der Torlinie, taucht blitzschnell runter und lenkt den Ball um den Pfosten. Weltklasse !!! – Drobo !!!

Ab 65. Spielminute nimmt der HSV das Heft wieder in die Hand und kann bis zur 85.Minute den LuckyPunch setzen. Doch auch aussichtsreiche Tormöglichkeiten, per Freistoß, werden von Lasogga und dem für Nicolai Müller eingewechselten Gregoritsch leider vergeben.

In den letzten 5 Spielminuten kommt Eintracht Frankfurt noch mit 2-3 guten OffensivAktionen ins Spiel zurück.

93. Min.Schlusspfiff: „Wir sind alle Hamburger Jungs“ schallt es von den Rängen im Hamburger Volksparkstadion

So sahen es die Trainer:

Bruno Labbadia:„Wir sind top ins Spiel gekommen und gerade die ersten 15 bis 20 Minuten waren hervorragend. Wir waren sehr aggressiv, laufstark und konnten auch fußballerisch überzeugen. Johan Djourou hätte für den Türöffner sorgen können, aber bei seinem Lattentreffer hatten wir Pech. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nicht mehr so klar gespielt, den letzten Pass vermissen lassen und falsche Entscheidungen getroffen. Allerdings haben wir es taktisch weiterhin gut gemacht und die defensive Grundhaltung behalten. Das war in dieser Phase sehr wichtig, weil du gespürt hast, dass jeder Fehler das Spiel hätte entscheiden können. Deshalb war es so wichtig, defensiv stabil zu bleiben .“

Armin Veh: „Normalerweise sind 0:0-Spiele ja langweilig, aber wir haben heute ein ganz anderes Spiel gesehen. Der HSV war in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft. Wir hatten Gück mit dem Lattentreffer, aber gleichzeitig auch Pech mit unser Kopfball-Chance, die ein Hamburger noch auf der Linie klären konnte. Insgesamt hatten beide Teams ihre Möglichkeiten und das Ergebnis geht in Ordnung.“

Der 5. Bundesliga Spieltag der Saison 2015/2016
Hamburger SV – SG Eintracht Frankfurt 0:0

Tore: Keine

Hamburger SV: Drobny – Diekmeier, Djourou, Spahic, Ostrzolek – Kacar, Holtby – Müller (68. Gregoritsch), Hunt, Ilicevic (76. Olic) – Lasogga (87. Schipplock)

Eintracht Frankfurt: Hradecky – Ignjovski, Russ, Abraham, Oczipka – Reinartz – Hasebe (90. Medojevic), Meier, Stendera (89. Flum) – Seferovic, Castaignos (83. Aigner)

 

 

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